Kreta – Buchempfehlung „Ein Neuanfang auf Kreta“ von Catia Letizia

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Catia Letizia – Buch und Unterkunft

Hallo Ihr Lieben, schön, dass Ihr wieder dabei seid!


Da momentan (Ostern 2021) Reisen schwierig ist, gibt es heute als Überbrückung und zur Einstimmung auf Kreta einmal eine Buchempfehlung von mir!

Inhalt:

Im Buch geht es um eine mutige Schweizerin, die es gewagt hat, in der Mitte ihres Lebens auf ihre „Herzensinsel“ Kreta auszuwandern. Ein Traum, den viele Menschen haben, aber die Wenigsten verwirklichen .
Das im Januar 2021 erschienene Buch „Ein Neuanfang auf Kreta“
Buchempfehlung *
ist die gut lesbare, überaus spannende Autobiografie von Catia Letizia, die 1973 als älteste Tochter einer Schweizerin und eines Sizilianers in der Schweiz geboren wurde. Sie hat 2 erwachsene Kinder und ist in 2. Ehe mit Dimitris, einem Kreter aus der Messara verheiratet.

Wie alles begann – von der Schweiz nach Kreta:

Catia Letizia hat sich 1999 bereits bei ihrer ersten Reise nach Kreta in die Insel verliebt. Als sie zum 2. Mal nach Kreta kam, hat sie sich in Dimitris verliebt, der zu der Zeit mit seinem Bruder eine Taverne an der Nordküste betrieb.  Nach vielen Jahren „Teilzeit-Beziehung“, in denen die beiden abwechselnd in der Schweiz und auf Kreta lebten, hat Catia im April 2015 ihren Lebensmittelpunkt in das traditionelle Dorf Vagionia in der Messara-Ebene im Süden von Kreta verlegt.

Leben im kretischen Dorf:

Catia baute dort zusammen mit ihrem kretischen Ehemann Dimitris in seinem Elternhaus eine Pension, die „Villa Eleftheria“, auf. Zusätzlich kaufte sie sich zu den bereits in der Familie vorhandenen Olivenhainen eigene Grundstücke. Sie produziert jetzt mit großem Erfolg biologisch angebautes Olivenöl und exportiert es in die Schweiz. Die Selbstversorgung mit eigenen Tieren und einem großen Garten vervollständigen das Ganze. Ihren sicheren Bürojob in der Schweiz hat sie gegen ein mehr selbstbestimmmteres, aber auch sehr arbeitsreiches Leben als Unternehmerin auf Kreta eingetauscht.
Kein Vergleich mit einem Kreta-Urlaub! 🙂

Als Auswanderin auf Kreta:

Catia findet sich meiner Meinung nach sehr gut in das sehr traditionelle kretische Dorfleben ein – da sie vorher häufig dort gelebt hat, war es kein Sprung ins absolute Unbekannte.
Die Autorin gibt interessante Denkanstöße, das Buch ist toll geschrieben, gut lesbar und sehr unterhaltsam. Viele ihrer Erlebnisse haben mich zum Lachen gebracht. Auch die negativen Seiten vom Alltag im immer noch sehr traditionellen Kreta geben Stoff zum Nachdenken. Für eine freiheitsliebende, intelligente Frau wie Catia war es sicher nicht immer einfach, sich in der patriarchalischen kretischen Welt durchzusetzen.
Kreta ist für Catia ein Kraftort, die Natur ein Traum – und die Besucher und Volontäre, die in der „Villa Eleftheria“ zu Gast sind, machen das teilweise sehr raue, arbeitsreiche Leben für sie bunt und bereichernd.

Fazit:

Für mich als Leserin und Touristin, die in den letzten Jahren die meisten Urlaube im Süden von Kreta verbracht hat, sind viele Dinge, über die ich mich auf Kreta gewundert hatte, jetzt viel klarer geworden. Danke, Catia.

Also, Ihr Lieben, von mir eine sehr klare Leseempfehlung:Das Buch ist klasse – und macht neugierig auf Kreta.  Wer eine Auszeit oder einen anderen Blickwinkel sucht: „Villa Eleftheria“.
Auszeit in der Messara-Ebene
Ich bin natürlich auch neugierig und möchte versuchen, mich bei einem unserer nächsten Kreta-Besuche mit Catia zu verabrede

Kreta 2021:

Ich freue mich auf Euer Feedback zu diesem interessanten Buch! Und ganz besonders freue ich mich auf unsere geplante Reise in diesem Jahr.  Ich hoffe, das unsere Planungen umsetzbar sind! Wir möchten 8-10 Wochen in der Nachsaison mit unserem Wohnmobil Kreta erkunden.  Mehr dazu in einem meiner nächsten Artikel.

Bis dann, Eure Franzi

Villa Eleftheria

Das weltbeste Schwarzbrot!


Hallo Ihr Lieben,

schön, dass Ihr hier gelandet seid! Neben dem Reisen ist das Backen eines meiner Hobbys. Ich backe seit Mitte der 1980er-Jahre mein Brot selbst. Als meine Kinder noch klein waren, habe ich mich intensiv mit gesunder Ernährung beschäftigt und damals einige Koch- und Backkurse zu Vollwerternährung gemacht. Aus einem dieser Kurse habe ich das Rezept für dieses leckere Schwarzbrot, das ich seit vielen Jahren immer wieder backe. Ich nenne es „das weltbeste Schwarzbrot“. Auch auf unseren Reisen nehmen wir es sehr gerne mit. So sieht es fertig aus:

Mein Lieblingsschwarzbrot – saftig und lecker

Zutaten:

  • 600 g Roggenschrot (mittelfein gemahlen)
  • Ca.  300g  Wasser, handwarm (ca. 30°C warm)
  • 6 gehäufte EL Sauerteig
  • Daraus den Ansatz am Abend vorher machen
  • 200 g Fünfkorngetreide oder 100 g Hafer und 100 g Dinkel, ganze Körner
  • Ca. 200g kochendes Wasser zum Einweichen der ganzen Getreidekörner
  • Diese beiden Zutaten ebenfalls am Abend vorher miteinander vermischen
  • 600 g Roggenschrot (grob gemahlen)
  • 200 g Weizen oder Dinkel (fein gemahlen)
  • Ca. 500g  Wasser, handwarm (ca. 35°C )
  • 3 TL Brotgewürz bio  (Fenchel, Anis , Koriander und Kümmel) fein gemahlen. Ich mahle die Gewürze  zusammen mit dem Weizen oder Dinkel. Du kannst aber natürlich auch fertig gemahlenes Brotgewürz verwenden, das ist dann nicht ganz so intensiv
  • 150 g Zuckerrübensirup, dunkel – z.B. Grafschafter Goldsaft (keine bezahlte Werbung) Nimmt man weniger, wird das Brot säuerlicher. Ich finde diese Menge optimal
  • 150 g Sonnenblumenkerne bio (davon 2 El für die Form und 1 EL zum Bestreuen)
  • 100 g Leinsaat bio
  • 3-4 gestrichene TL Salz (ich nehme Himalaya-Salz)
  • Fett für die Form
  • 1 Kastenform, 35 cm lang , ich verwende diese: *Brotbackform – siehe Foto unten.
  • Eine Anleitung, wie du selbst Sauerteig herstellen kannst, findest du im Netz. Hier einmal ein Beispiel: (keine bezahlte Werbung): Sauerteig selbst herstellen Ich habe das einmal gemacht, es dauert einige Tage. Aber danach hat man für immer Sauerteig. Er hält sich im Kühlschrank bis zum nächsten Backen mind. 2 Wochen lang. Sicherheitshalber habe ich immer eine Portion im Gefrierfach. Falls ich den verwende, taue ich ihn am Tag vor dem Backen wieder auf.  Oder aber beim guten Bäcker nachfragen, evl. kann man dort auch etwas Sauerteig erhalten, das ist dann einfacher. Wenn man ihn einmal hat und gut „pflegt“ hält er wirklich jahrelang. Der aus dem Supermarkt, ob frisch oder getrocknet, gibt leider nur den säuerlichen Geschmack und etwas Triebkraft, ist aber eben kein „echter“ Sauerteig. Da muss dann auf jeden Fall noch Hefe zugefügt werden.

Hier bekommst du die Zutaten:

Das Getreide und Leinsaat und Sonnenblumenkerne gibt es in jedem Bio-Laden. Ich verwende am liebsten nur Bioprodukte für das Brot. Viele Bio-Läden haben Getreidemühlen für ihre Kunden, da kann man selbst mahlen oder mahlen lassen. Oder du hast das Glück, nahe einer Mühle zu wohnen und dort direkt mahlen zu lassen. Das gibt es bei uns in Norddeutschland auch manchmal. Ich selbst besitze seit vielen Jahren eine Getreidemühle und eine Küchenmaschine, diese Investition hat sich für mich schon lange gelohnt. Ich habe jederzeit frisch gemahlenes Mehl und bin unabhängig von Ladenöffnungszeiten. Aber natürlich ist so eine Mühle nicht erforderlich, man kommt auch so an das gemahlene Getreide – auch im gut sortierten Einzelhandel.

Falls dir das auf Dauer zu umständlich ist und du auch gerne Mehl mahlen möchtest, wann immer dir danach ist: Ich empfehle diese tolle Getreidemühle von Komo:

*Getreidemühle

Herstellung eines  Schwarzbrots mit Sauerteig:

Man braucht gar nicht so viel Zeit, um es herzustellen, sondern nur etwas Planung.
Als Form benutze ich seit vielen Jahren eine einfache Kastenform, die es für unter 10 Euro zu kaufen gibt:
Diese hier habe ich mir nachgekauft, um eine zweite Form zu haben, da ich ab und zu auch gleich 2 Brote auf einmal backe. Falls ich das vorhabe, mahle ich mir 6-7 EL Roggen mittelfein und rühre den Roggen mit der gleichen Menge Wasser und 6 El Sauerteig an.  Dann in der warmen Küche ca. 12 Stunden stehen lassen. Diesen neuen Sauerteig wieder für mind. 12 Stunden in den Kühlschrank stellen. Jetzt ist der Ansatz verdoppelt, und du kannst 2 große Brote auf einmal backen.

Mein Schwarzbrot ist bei uns im Familien- und Freundeskreis als Geschenk sehr willkommmen, und darum backe ich manchmal gleich 2 große Brote und lasse sie 10 Min. länger im Backofen.

Brotbackform

Zubereitung:

Tag 1: Abends den Vorteig ansetzen und ihn ca. 12 Stunden in der nicht zu kalten Küche stehen lassen.

Am Abend vor dem Backen: Vorteig ansetzen

  • 600 g Roggenschrot, mittelfein gemahlen (Vorteig)
  • 6  gehäufte EL frischer Sauerteig (siehe Glas)
  • ca. 300 g gut lauwarmes Wasser

Diese 3 Zutaten miteinander verrühren und für ca. 12 Stunden stehen lassen. Der Raum (z.B. Küche) sollte mind. 20 °C warm sein. Zugluft vermeiden! Sauerteig benötigt etwas Wärme und Zeit, dann ist das Backen damit sehr einfach. Aus diesem Vorteig hast du am nächsten Morgen also den Sauerteig für das nächste Backen hergestellt. Er wird im Kühlschrank noch weiter etwas wachsen, also bitte das Glas zum Aufbewahren nicht zu klein wählen.


Der Vorteig

Körner einweichen:

200 g Wasser kochen und damit die 200 g Körner übergiessen, das Ganze über Nacht einweichen lassen. Das überschüssige Wasser am nächsten Morgen mit in den Teig geben.

Am nächsten Morgen: Brot anrühren

Als erstes ganz wichtig: Den Sauerteig für das nächste Backen abnehmen. 6 gehäufte EL in ein Schraubglas füllen und in den Kühlschrank stellen.

Der Sauerteig

Danach alle anderen Zutaten (grober Roggenschrot, Dinkel- oder Weizenmehl, Brotgewürz, Sirup, Salz, Sonneblumenkerne, Leinsaat und Wasser) bis auf die 3 EL Sonnenblumenkerne für das Ausstreuen der Form und das Bestreuen des Brots in die Schüssel tun und alles gut verrühren. Ich nehme dazu meine  Bosch-Küchenmaschine

Der Teig ist richtig, wenn er ohne Probleme vom Löffel ruscht. Sollte er zu fest sein, noch einen Schuss warmes Wasser zugeben. Ist er mal zu flüssig, gebe ich noch 2-3 EL Haferflocken dazu, das bindet. Wenn alles sehr gut vermischt ist, kommt der Teig in die gefettete, mit 2 EL Sonnenblumenkernen ausgestreute Backform. Von oben leicht einschneiden und mit dem Rest (1 EL) Sonnenblumenkerne bestreuen. Erst ein Stück Backpapier und dann darüber ein Geschirrhandhandtuch darüberlegen und die Form damit abdecken. Alles jetzt noch einmal 3 Stunden in der Küche gehen lassen. In dieser Zeit geht der Teig noch mal bis zum Rand der Form auf. Papier und Handtuch abnehmen.

Der fertige Teig – eingefüllt in die Backform
Oben leicht einschneiden, damit das Brot nicht reißt
Mit 2 EL Sonnenblumenkernen bestreuen und diese leicht andrücken

Backen:

  • Backofen 10 Min. auf 200 °C vorheizen – Ober-und Unterhitze einstellen
  • 30 Min. bei 200 °C backen Ober-und Unterhitze
  • 60 Min. bei 175 °C backen Ober-und Unterhitze
  • Aus der Form lösen, auf ein Gitterrost stürzen und dort offen 12 Stunden auskühlen lassen

Das Ergebnis: ein super leckeres Brot, das lange frisch bleibt

Schwarzbrot – bio, vegan und soo lecker!

Fazit:

Brot backen ist mit der richtigen Anleitung einfach – probiere es aus! Und es spart eine Menge Geld, du weißt, was drin ist und das Wichtigste: Es ist einfach lecker!! Und mir macht es auch nach vielen Jahren immer noch Spaß, mein/unser eigenes Brot zu backen.

Viel Spaß beim Nachbacken!

Lecker- jetzt noch ein wenig Butter und Käse, und fertig ist das Abendessen oder Frühstück, je nach Geschmack. Und zum Mitnehmen zur Arbeit das perfekte Brot!

Guten Appetit, Deine Franzi

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