Zwischenlandung in Athen und 22 Stunden Zeit – Akropolis und Plaka

Athen November 2019





Hallo Ihr Lieben,

schön, dass Ihr weiter dabei seid.  Wie versprochen jetzt mein Bericht über unsere Zwischenlandung in Athen. Wir haben 22 Stunden in Athen – also fast einen ganzen Tag. Unser Hotel ist in der Altstadt – der Plaka, von Athen. Mit Blick auf die Akropolis!

Wie bereits geschrieben, haben wir 10 Tage Urlaub auf Kreta in der Nachsaison gemacht. Hier mehr darüber: Kreta – Urlaub – Nachsaison 2019

Da wir auf unserem Rückflug von Kreta nach Deutschland keinen Direktflug bekamen, haben wir die Chance genutzt: Eine Zwischenlandung  in Athen lohnt sich auf jeden Fall. Ich kannte die Akropolis bislang nur von Bildern! Dieser Stop-Over mit 22 Stunden Zeit in Athen war also perfekt, um diese Lücke zu schließen.

Akropolis am Tag – endlich sehe ich sie!

Flughafen Athen – ein Taxi für den Transport ist bei einem Zwischenstop besser als die öffentlichen Verkehrsmittel

Der Flughafen liegt außerhalb – und so habe ich uns direkt ein Taxi vorbestellt, um keine Zeit zu verlieren. Unseren Koffer hatten wir in Heraklion gleich für den ganzen Flug abgegeben, so dass wir nur noch ein wenig Handgepäck dabei hatten. Der Taxifahrer empfing uns schon  in der Ankunftshalle mit einem Namensschild in der Hand, und nach einer knappen Stunde durch dichten Verkehr waren wir in Athens Altstadt – im Stadtteil Plaka.

Hotel in Athen – direkt unterhalb der Akropolis

Wir hatten über Booking.com (keine bezahlte Werbung) das Attalos Hotel gebucht. Es befindet sich nur 100 m vom U-Bahnhof Monastiraki und weniger als 10 Gehminuten vom Syntagma-Platz entfernt. Hier erwartete uns ein Upgrade zu einer „Suite“ – also 2 Doppelzimmer sowie eine Bar im Dachgeschoss mit Blick auf die Akropolis.

Blick vom Hotelbalkon – tagsüber nicht hübsch hier in der Plaka, dafür Abends sehr eindrucksvoll!

Athen – Stadtbummel mit Hindernissen

Wir wollten von der Plaka aus zur Akropolis hochgehen. Aber da machte uns das Wetter absolut einen Strich durch die Planung. Sehr ungewöhnlich für Athen.  Auf Kreta waren wir am Vortag noch schwimmen. Auch morgens war das Wetter auf Kreta noch klasse! 5 Gründe, im Spätherbst nach Kreta zu fliegen

Aber in Athen gab es einen Wetterumschwung. Wir waren gerade beim Hotel – es war sehr schwül – und 1 Stunde später gewitterte und regnete es auch schon. Also Planänderung – dabei hatten wir uns vorher genau überlegt, wie wir diesen nur knapp eintägigen Halt in Athen am besten ausnutzen können. Jetzt sind vom Hotel zum Syntagma-Platz gegangen und haben uns danach in der Stadt treiben lassen. Zwischendurch mal ein Kaffee – der Regen wurde leider stärker! Echt ärgerlich, dass wir nur so eine kurze Zeit in Athen verbringen konnten. Aber wir kommen wieder!

Syntagma-Platz

Essen gehen in Athen – heute mal was Neues! Wir nutzen unseren Zwischenhalt – fast einen ganzen Tag – gut aus und entdecken sofort einen Geheimtipp in der Plaka

Und natürlich hatten wir irgendwann Hunger – wir hatten ja nur gefrühstückt – das war noch auf Kreta. Und jetzt sind wir schon seit einigen Stunden in Athen.

Da entdeckten wir sie – eine Kellertaverne ohne Schild draußen. Aber es roch so köstlich, also sind wir mal herunter gegangen.

Hier ging es runter – immer der Nase nach

Die Taverne war voll, aber es wurde gerade ein Tisch frei. Die anderen waren belegt mit Marktbeschickern, die jetzt Feierabend hatten. Und eine Menge junger Leute – wohl überwiegend Studenten aus Griechenland und aller Welt, waren auch hier. Wir bekamen ungefragt Kichererbsen- und Bohnensuppe, Brot sowie Wasser und Wein hingestellt. Der Fisch war gerade zuende – es wird täglich frisch gekocht.  Die Suppen waren einfach, aber sehr lecker! Heute waren wir leider etwas spät dran. Das machen wir beim nächsten Besuch besser :-)! Wir hoffen auf den nächsten Flug von Kreta nach Deutschland, der einen längeren Zwischenstop in Athen bietet.

Drinnen wurde es irgendwann leer
Der Wirt war herzlich und wollte unbedingt mit aufs Bild!

Hier mein Geheimtipp– nach längerer Recherche im Netz gefunden, der Link zur Taverne: (keine bezahlte Werbung)

Kellertaverne im Zentrum von Athen – sehr urig

Athen am Abend – ein gelungener Zwischenstop

Nach unserem leckeren, günstigen Essen in der Kellertaverne haben wir unser Hotel recht einfach wieder gefunden. Und dort war es noch mal richtig schön: Von der Dachterrasse aus gab es diesen Superblick auf die Akropolis. Deshalb hatte ich hier gebucht!

Ernst auf der Dachterrasse – im Hintergrund die Akropolis – traumhaft hier oben im 6. Stock!
Die Akropolis
Blick von der Dachterrasse unseres Hotels auf die Akropolis
Athen November 2019
Akropolis bei Nacht

Fazit: Athen – auch für einen kurzen Zwischenstop von 22 Stunden eine Reise wert!

Wir werden wiederkommen – und uns dann mindestens 2 volle Tage Zeit nehmen – die Stadt ist einfach ganz besonders. Dieses Mal haben wir wegen des schlechten Wetters viel weniger gesehen als geplant. Wir werden versuchen, beim nächsten Mal länger in Athen zu bleiben!

Transport in Athen

Am nächsten Morgen sind wir dann mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurück von der Plaka zum Flughafen gefahren. Das ist allerdings recht umständlich und für 2 Personen nicht sehr viel günstiger wie ein z.B. über Booking.com  vorbestelltes Taxi. Beim nächsten Mal würden wir wieder ein Taxi nehmen.

Danke, das Ihr heute dabei wart – für 2019 sind wir genug gereist! Insgesamt waren wir länger als 5 Wochen auf Kreta und gute 3 Wochen in  Südafrika – und zwischendurch haben wir noch einige Kurzreisen mit dem Fahrrad, Auto oder Wohnmobil gemacht.  Ein sehr schönes Jahr!



Und wir haben schon einige Pläne für das nächste Jahr – seid gespannt! Unter anderem steht der Ort Kamilari in der Messara-Ebene auf unserer Wunschliste – ebenso wie eine Familienreise nach Kreta.

Bis dann, Eure Franzi

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Autor: Franzi

Ich heiße Irene, Spitzname Franzi, bin Mitte 50 glücklich verheiratet und habe eine Tochter und einen Sohn, die beide schon erwachsen sind. Ich arbeite seit vielen Jahren als Sekretärin in der öffentlichen Verwaltung. Ich reise sehr gerne, zum Glück geht es meinem Mann ebenso. Ich bin gerne am Meer, mag Wandern und Radfahren und besuche gerne Livekonzerte unterschiedlicher Richtung.

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