Welcome to Paradise – Samaria-Schlucht, Teil 7

Welcome to Paradise – Samaria-Schlucht, Teil 7



 

Hallo Ihr Lieben, und es geht weiter mit meinem Bericht über unseren ersten Urlaub auf Kreta, dem schon einige weitere gefolgt sind (und hoffentlich noch folgen werden).

Eines der Highlights unserer ersten Reise: Ausflug zur Samaria-Schlucht. Wir haben eine geführte Wanderung mit Bustransfer zur Samaria-Schlucht gemacht.

 

Es war beeindruckend, anstrengend, ich hatte noch 2 Tage später Muskelkater vom Bergablaufen und richtig toll. Dieses Naturwunder hätte ich nicht missen wollen. Gute Wanderschuhe sind sinnvoll, ebenso Wanderstöcke, besonders im ersten Abschnitt. Der Wanderweg durch die Schlucht ist ca. 18 km lang, die letzten 3 davon sind schattenlos. Am Ende der Schlucht kann man leckeren frischgepressten Orangensaft kaufen – super erfrischend nach der Wanderung.

Organisation: Die Samaria-Schlucht ist fast überall auf Kreta in den Touristenzentren buchbar. Natürlich auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln machbar, aber das eher, wenn man gerade im Nordwesten ist, dann hat man auf jeden Fall eine kurze Anfahrt. Dann am besten auch darüber nachdenken, eine Nacht in Agia Roumala zu schlafen. Der Weg über die Berge von Nord nach Süd und umgekehrt dauert seine Zeit. Falls man Anfang Mai oder ab ca. Mitte Oktober hinmöchte, bitte unbedingt vorher checken, ob die Schlucht schon bzw. noch geöffnet ist.

Nach der doch recht langen Wanderung dann Wanderkleidung aus, auf den Liegestuhl der Strandtaverne legen, Bikini an und das Meer genießen. Sowas von herrlich, der Staub ist runter und die Erschöpfung vergessen. Dann noch ein kaltes Getränk bestellen und aufs Meer schauen. Das ist Urlaub! Irgendwann holte die Fähre uns ab, eine schöne Fahrt an der Küste längs zum nächsten Dorf, das wieder per Bus angefahren werden kann. Dann wieder eine Bustour zurück an unseren Urlaubsort. Abends um 22:00 Uhr waren wir zurück und sind erst mal Essen gegangen.

Der Rhythmus ist hier einfach anders. siga-siga (Langsam-Langsam), no Stress – das wird uns immer mal wieder gesagt.  Und wir lassen uns gerne darauf ein. Irgendwann aufstehen, etwas unternehmen, Mittags von 14-17 Uhr ist Ruhe, dann beginnt das Leben auf den Straßen und den Tavernen so langsam wieder. Dann geht es weiter bis ca. Mitternacht. Die Nächte sind ruhig in Kretas Süden – wenig Partyleben – oder wir bekommen es  einfach nicht mit – keine Ahnung.

Es gibt noch sehr viele tolle Schluchten auf Kreta, die zum Wandern einladen. Viele schöne Wanderungen stehen im Wanderführer aus dem Michael Müller-Verlag.
Kreta MM-Wandern: Wanderführer mit GPS-kartierten Wanderungen.*

Wenn ich an diese Wanderung denke, dann auch an den Muskelkater danach! 🙂

Bis demnächst, Eure Franzi


Werbung: Dieser Artikel enthält Affiliatelinks. Wenn du ein Produkt über einen dieser Links kaufst, erhalt ich eine kleine Provision. Der Kaufpreis wird dadurch nicht beeinflusst. Dies dient der Erhaltung dieses Blogs. Vielen Dank für deine Unterstützung!

 

Die Kommentare sind geschloßen.