Welcome to Paradise – Samaria-Schlucht, Teil 7

Welcome to Paradise – Samaria-Schlucht, Teil 7





Hallo Ihr Lieben, schön, dass Ihr weiter dabei seid! Unser erster Kreta-Urlaub ist bislang wunderbar. Eines der Highlights dieser Reise: Ausflug zur Samaria-Schlucht.

Anreise:

Wir haben eine geführte Wanderung mit Bustransfer zur Samaria-Schlucht gemacht. Morgens um 6:00 Uhr ging es erst einmal los. Nach einer Fahrt quer über die Insel hielt der Bus am Eingang zur Samaria Schlucht in Omalós. Natürlich waren wir nicht alleine unterwegs, aber in der Schlucht war genug Platz für alle.

Samaria Schlucht – es geht immer nach unten

Die Wanderung:

Es war beeindruckend, anstrengend, ich hatte noch 2 Tage später Muskelkater vom Bergablaufen und richtig toll. Dieses Naturwunder hätte ich nicht missen wollen! Geschlossene, gut eingelaufene Schuhe, mindestens Turnschuhe, am besten Wanderschuhe sind sinnvoll, ebenso Wanderstöcke, besonders im ersten Abschnitt. Genug Wasser trinken, es reicht, 1-2 Flaschen dabei zu haben, man kann unterwegs an den Quellen neues zapfen. Toilettenanlagen sind ebenfalls da. Der Wanderweg durch die Schlucht ist 14,3 km lang, danach läuft man noch 2,5 km schattenlos bis zur Anlegestelle der Fähre in Agia Rouméli a Lybischen Meer. Insgesamt also ca. 17 km wandern. Am Ende der Schlucht kann man frischgepressten Orangensaft kaufen – sehr erfrischend nach der Wanderung.

Holzstege in der Schlucht

Organisation: Die Samaria-Schlucht ist fast überall auf Kreta in den Hotels oder der Touristinfo oder örtlichen Busanbietern buchbar. Mit dem Mietwagen wegen des Rücktransfers nicht ganz so einfach. Natürlich auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln machbar, aber das eher, wenn man gerade im Nordwesten ist, dann hat man auf jeden Fall eine kurze Anfahrt. Dann am besten auch darüber nachdenken, eine Nacht in Agia Rouméli zu bleiben. Die Tavernen dort sind darauf eingestellt und vermieten fast alle Zimmer. . Falls man Anfang Mai oder ab ca. Mitte Oktober hinmöchte, vorher checken, ob die Schlucht schon bzw. noch geöffnet ist. Hier ein Link, in dem die Schluchtenwanderung (kein Spaziergang auf befestigten Wegen!) gut beschrieben ist. Samaria-Schlucht.

Ankommen am Ende der Schlucht:

Nach der doch recht langen Wanderung dann Wanderkleidung aus und ab ins Meer! Danach gemütlich auf den Liegestuhl der Strandtaverne legen. Kein Problem – wenn man sich dort z.B. ein Getränk bestellt. Sowas von herrlich, der Staub ist runter und die Erschöpfung vergessen. Dann ganz in Ruhe nur noch aufs Meer schauen.

Das ist Urlaub für mich!

Rückfahrt von Agia Rouméli:

Irgendwann kam unsere Fähre – und es war eine schöne Fahrt an der Küste längs zum nächsten Dorf, Chóra Sfkafion. Dort stand unser Bus und wartete schon. Anschließden die doch recht lange Bustour über Chania zurück an unseren Urlaubsort. Abends um 22:00 Uhr waren wir endlich zurück und sind erst mal Essen gegangen.



Der Rhythmus ist hier einfach anders. ziga-ziga (Langsam-Langsam), no Stress – das wird uns immer mal wieder gesagt. Und wir lassen uns sehr gerne darauf ein. Irgendwann aufstehen, etwas unternehmen, Mittags von 14-17 Uhr ist Ruhe, dann beginnt das Leben auf den Straßen und den Tavernen so langsam wieder. Dann geht es weiter bis ca. Mitternacht. Die Nächte sind ruhig in Kretas Süden – wenig Partyleben – oder wir bekommen es  einfach nicht mit – keine Ahnung.

Es gibt noch sehr viele tolle Schluchten auf Kreta, die zum Wandern einladen. Viele schöne Wanderungen stehen im Wanderführer aus dem Michael Müller-Verlag.
Kreta MM-Wandern: Wanderführer mit GPS-kartierten Wanderungen.*

Bis demnächst, Eure Franzi


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